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Impuls-AG 2019:

„Gemeinsam Älterwerden – gesund und vernetzt im Alter“

„Gemeinsam Älterwerden – gesund und vernetzt im Alter“ wurde aufgrund einer Umfrage unter den Bündnissen als Schwerpunktthema behandelt.
Dass es für die Gesundheit wichtig ist gemeinsam aktiv das Leben zu gestalten (ob generationsverbindend oder nicht), sollte hier in erster Linie ausgedrückt werden. Neben einem fachlichen Einstieg zum Älterwerden im Land Brandenburg, präsentieren Bündnisse ihre Praxisbeispiele. Weiterhin gab es viel Raum für Diskussion und um gute Praxis bekannt zu machen. Ein praktischer Teil zum Thema Achtsamkeit rundete die Veranstaltung ab.

1. Begrüßung

Anett Glause aus dem Referat 22 (Familienpolitik, Antidiskriminierung, Queere Lebensweisen) des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie bedankte und freute sich, dass sie die Veranstaltung begleiten darf. Frau Glause betonte die Wichtigkeit des Themas „Gemeinsam älter werden“ und dankte den Lokalen Bündnissen für Familie für deren Arbeit in den Kommunen.

2. Eröffnung und Präsentation

Nach der Begrüßung von Maria Lang aus der Überregionalen Koordinierungsstelle Lokale Bündnisse für Familie Brandenburg (ÜKS) stellte sie kurz den Ablauf der Veranstaltung vor. Frau Lang präsentierte die neue Webseite der ÜKS und die Vorteile der Veränderung. Eines der Vorteile ist, dass die Webseite nun auf verschiedenen Geräten (z.B. das Smartphone oder der Computer), durch die automatische Anpassung hat an das Format, besser anzusehen ist. Des Weiteren erklärte sie das Highlight des Jahres: ein externer Coach wird engagiert, um die Bündnisse bei der Reflexions- und Perspektiventwicklung zu begleiten. Hier können die Bündnisse, durch eine individuelle Fragestellung an den Coach, spezifisch auf eigene Bedarfe der Entwicklung eingehen. Auch auf mehrere Jubiläen in diesem Jahr wurden hingewiesen, welche in der Präsentation veranschaulicht werden.

3. Vortrag und Nachfragen

Passend zu dem Thema der Impuls-AG „Gemeinsam Älterwerden – gesund und vernetzt im Alter“, stellte Hendrik Nolde verschiedene Fakten und Projekte aus der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPiQ), vor. Genauere Informationen über die verschiedenen Angebote, können in seiner Präsentation begutachtet werden. Auf der letzten Seite dieser Präsentation finden Sie die Fördermöglichkeiten der FAPiQ, welche auch für die Lokalen Bündnisse für Familie interessant sein könnten.

4. Beispiele der Bündnisse aus dem Land Brandenburg

Claudia Nowka aus dem Lokalen Bündnis für Familie (LBfF) Michendorf und Marion Carus aus dem LBfF Falkensee stellten einige Praxisbeispiele aus ihrem Bündnis vor. Frau Nowka gab Einblicke in die Gesundheitswoche, welche im März stattgefunden hat. Weiteres aus dem Bündnis finden Sie in der Präsentation.

Frau Carus stellte die des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) vor, welcher der Träger des Lokalen Bündnisses für Familie und dem Mehrgenerationshaus in Falkensee ist. Zusammen setzen sie im Bereich Familienbildung verschiedene Projekte um. Zum einen wurde das Kultur- und Seniorenhaus vorgestellt, das Angebote für Menschen mit Demenz und Parkinson anbietet. Außerdem auch das Familiencafé, das durch gemeinsames Frühstücken oder auch Mittagessen die Gemeinschaft in der Kommune stärken möchte.

5. Thementische

In der anschließenden Diskussion an Thementischen wurde über die Themen „Altersgerechte Angebote“ und „Gemeinschaft im Alter“ gesprochen. Nach der Mittagspause wurde das jeweilige Feedback zusammengetragen.

Besonders im Fokus bei dem Thema „Gemeinschaft im Alter“ standen die Notfallmappen aus dem Lokalen Bündnis für Familie Straußberg, welche in Bearbeitung und Planung sind. In diesen Mappen geht es darum, im Notfall alle wichtigen Dokumente (z. B. Versicherungsunterlagen) griffbereit zu haben. Hier soll genau dokumentiert werden, u. a. in welchem Schrank und welcher Schublade die etwaigen Unterlagen liegen. Dieses Projekt erzeugte bei allen Anwesenden großes Interesse.

Bei dem Thementisch „Altersgerechte Angebote“ wurde stark thematisiert, wie man die älteren Menschen erreichen kann. Als Türöffner wurde z. B. die Zeitung genannt aber auch Kinder.

Wie zuvor in der Veranstaltung festgestellt, gib es viele Angebote, doch viele wissen nichts von diesen oder nutzen sie nicht. Daher spielt es nicht nur eine wesentliche Rolle, welche und wie viele Angebote bestehen, sondern auch, wie die Angebote an die Zielgruppe gesendet werden können und wie man sie motivieren kann diese zu nutzen

6. Praxiseinheit

Als Highlight und Abschluss der Impuls-AG in diesem Jahr präsentierte Dr. Iris Schiek (Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.) den Anwesenden Theorie und Praxis zum Thema Achtsamkeit. Als Theorie vermittelte sie den Anwesenden, dass vier Grundelemente wichtig sind, um achtsamer mit sich selbst umgehen zu können. Die Achtsamkeit hinsichtlich des Körpers, der Gedanken, der Gefühle und der Geistobjekte. Besonders bei dem ersten Punkt, des Körpers, zeigte sie durch viele verschiedene praktische Übungen auf, wie stark der Körper dazu in der Lage ist, sich selbst zu heilen, wenn man ihn lässt. Ein Beispiel ist, dass man die Augen schließen und sich auf den eigenen Körper konzentrieren sollte, um herauszufinden, ob irgendwo Schmerzen bestehen. Danach zeigte sie, wie es durch Gedankengänge möglich ist, den Schmerz zu lindern. Auch Partnerübungen waren Teil ihres Programms. Alle Anwesenden waren sehr fasziniert von dieser Erfahrung die Frau Dr. Schiek geboten hat.

Impressum

Kontakt: Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. | Überregionale Koordinierungsstelle der Lokalen Bündnisse für Familie im Land Brandenburg Behlertstraße 3a | Haus K3 | 14467 Potsdam Tel: 0331/88762028 | Fax: 0331/88762069 E-Mail: lang@gesundheitbb.de gau@gesundheitbb.de www.familienbuendnisse-land-brandenburg.de

Bilder: Marie-Theres Gau, Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.

Stand der Veröffentlichung: Mai 2019

Gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg